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Verhalten nach der OP

Die medikamentöse Nachbehandlung und Nasenpflege finden Sie unter dem Menüpunkt:
Postoperative Nachbehandlung

Sonstige Verhaltensregeln nach der Operation hängen von der Größe und Art des Eingriffs ab. Sie werden daher immer individuell besprochen.

Ein wesentlicher Unterschied in der Wiederaufnahme aller Aktivitäten liegt darin, ob das Nasenbein durchtrennt (mobilisiert) werden musste, wie es bei den meisten Höckerabtragungen, Nasenverkleinerungen oder knöchernen Schiefnasen-operationen der Fall ist, oder nicht. Dadurch vermindert sich die Stabilität bis zur knöchernen Abheilung nach ca. 6-8 Wochen.

Auch bei umfangreichen Mobilisationen im Bereich des knorpeligen Nasenrückens und der Nasenscheidewand, z.B. bei Schiefnasen-operationen oder bei extrakorporaler Septumrekonstruktion ist die Stabilität der Nase für 4-6 Wochen geschwächt.

In dieser Zeit muss die Nase vor jeder Verschiebung, Druck oder Stoß - auch beim Schnäuzen - geschützt werden.

A.) Weichteil- und Knorpel- (z.B. Nasenspitzen-) korrekturen

ohne Mobilisierung der Nasenbeine:

In diesen Fällen geht die Rehabilitation meist sehr schnell vor sich:

Die äußere Nasenschiene kann schon nach 7-10 Tagen entfernt werden.

Die Nasenatmung ist nach 14 Tagen wiederhergestellt.

Es genügt ein Krankenstand (oder Urlaub bei ästhetischen Eingriffen) von 1-2 Wochen.

Meist ist dann (bei jungen Erwachsenen) auch kein Bluterguss mehr sichtbar. Leichte Schwellungen sind noch vorhanden.

Sport und Arbeit in staubiger oder feuchter Umgebung sollte 3 Wochen unterlassen werden (Infektionsgefahr der Nase!).

Eine Ausnahme sind umfangreiche Operationen an der Nasenscheidewand (z.B. bei knorpeliger Schiefnase) oder wenn Knorpelimplantate in die Nasenflügel eingesetzt werden mussten (z.B. bei Kollaps der Nasenflügel).

Da bleibt die äußere Nasenschiene 14 Tage.

Die Nase muss besonders geschützt werden gegen Verschiebungen durch Gewalteinwirkungen wie Stöße oder Druck auf die Nasenflügel oder den Nasensteg über 4-6 Wochen.

Solange darf auch kein Sport betrieben werden, bei dem die Nase gefährdet ist.

Arbeiten in staubiger oder feuchter Umgebung sollten 4-6 Wochen nicht durchgeführt werden - es besteht die Gefahr der Infektion und Schädigung der Schleimhäute.

B.) Wenn die Nasenbeine mobilisiert wurden:

Knochenfrakturen brauchen 6-8 Wochen zur Heilung. Die Festigkeit nimmt später noch weiter zu.

Anfangs sind die Nasenbeine verschieblich. Deshalb werden sie durch die Nasenschiene stabilisiert. Nach deren Entfernung nach 14 Tagen sind sie aber noch nicht fest. Relativ leichte Krafteinwirkungen können zur Verschiebung führen und das Ergebnis verschlechtern. Bedenken Sie, wie oft man im täglichen Leben an die Nase anstoßt oder kleine Kinder z.B. mit dem Kopf dagegen stoßen.

In den ersten 4-6 Wochen muss man auch besonders vorsichtig mit der Berührung der Nase beim Waschen, Schnäuzen, etc. sein.

Beim Schnäuzen soll man die Nasenflügel nicht zusammendrücken, sondern offen in ein Tuch schnäuzen und die Nase nur von oben nach unten abwischen aber keinen seitlichen Druck ausüben.

Sport:

Die Einschränkungen bezüglich der sportlichen Aktivitäten hängen ebenfalls von den operativen Details ab. Sie werden daher individuell beraten.

Allgemein gilt:

3 - 4 Wochen kein Sport und kein Schwimmen.

Dann kann Muskeltraining wie Handeln oder Hometrainer etc. wieder aufgenommen werden.

Nach Operationen mit Nasenbeinmobilisation oder umfangreichen Nasenscheidewand-Mobilisationen:

Nach 6-8 Wochen erst wieder Schwimmen, Fitness-club oder Tennis spielen

Nach 3 Monaten erst dürfen Mannschaftssportarten wie Fußball, Handball etc. und alle anderen Sportarten mit Gefährdung der Nase wieder aufgenommen werden.

Brillen:

Da der Steg genau dort drückt, wo möglicherweise die Nasenbeine durchtrennt wurden, dürfen mindestens 6 besser 8 Wochen keine Brillen getragen werden.

Am besten läßt man sich schon vor der Operation Kontaktlinsen anpassen, die nachher getragen werden können.

In der ersten Woche nach der Operation können die Augenlider verschwollen sein und ein vermehrter Tränenfluß auftreten, so dass man da beim Lesen beeinträchtigt ist.

Fliegen:

Da beim Fliegen ein Druckausgleich für die Ohren notwendig ist und die Eustachische Röhre die Luft hinter der Nase in das Mittelohr leitet, kann der Druckausgleich für einige Wochen nach einer Nasenoperation schwellungsbedingt verschlechtert sein.

Auch könnte es durch festes Zudrücken der Nase beim Druckausgleich zu einer Verschiebung im knorpeligen oder knöchernen Bereich kommen.

Daher empfiehlt man Flugreisen erst ca. 6-8 Wochen nach einer Nasenoperation zu planen. Im Einzelfall kann es auch früher sein, abhängig von der durchgeführten Operationsart.

Wichtig!!!

Falls es doch einmal zu einer Verschiebung der Nase oder Schmerzen, Rötung oder anderen Auffälligkeiten kommt, verständigen Sie mich bitte umgehend bzw. vereinbaren einen kurzfristigen Kontrolltermin!

In der Regel lassen sich Probleme in der Heilungsphase mit kleinen Maßnahmen beheben oder lassen sich Infektionen durch baldige antibiotische und entzündungshemmende Behandlung beherrschen.